Peter Biechl

Landesverdienstmedaille 2004
für Verdienste um den Pensionistenverband als Bezirksobmann sowie Mitglied des Landesvorstandes und des Landespräsidiums

Landeck, 20. Mai 2005

Fotografie: Melitta Abber
Interview: Josef Sieß

Melitta Abber - Landesfotodokumentation 2005

Ausgezeichnet mit der Landesverdienstmedaille 2004 für Verdienste um den Pensionistenverband als Bezirksobmann sowie Mitglied des Landesvorstandes und des Landespräsidiums

Nach der Hauptschule in Landeck bin ich in die HTL in Fulpmes gegangen. Nach Fulpmes bin dann herausgekommen, … und bin dann zur Bahn gegangen. Hab dort die Ausbildung zum Fahrdienstleiter gemacht. Ich hab da ca. 18 Bahnhöfe hinter mir … es gibt nicht viele Orte wo ich nicht war. … ich bin dann als Vorstand nach Ötztal gekommen. ..Als Vorstand hat man dazumal einen bestimmten Bereich gehabt – ich hab zuletzt einen Bereich gehabt , der hat Stams, Silz, Ötztal, kommerziell hat auch ein Teil von Imst dazugehört – überall ist damals rationalisiert worden – das ist so gelaufen: die Direktion hat die Vorschläge gemacht und ich hab versucht meine Leute so gut wie möglich unterzubringen … die ganzen sozialen Komponenten zu berücksichtigen, die man als Vorstand ja am besten kennt.

Am 1. Juni 1994 bin ich in Pension gegangen und nachdem ich in Pension war, hat man mich gebettelt, ich soll da drinnen bei den Pensionisten Schriftführer machen. Bald darauf ist der Bezirksobmann zurückgetreten und seit dort mache ich Bezirksobmann. … Wir haben zwischen 11 und 12 hundert Mitglieder, das sind 16 Ortsgruppen. … Meine Aufgabe ist es in erster Linie, die Ortsgruppen ein bisschen zusammenzuführen. … Wenn eine Ortsgruppe heute 30 Mitglieder hat, dann ist es sehr schwierig, dass die einen Ausflug machen. Dann fasse ich die im Bezirk zusammen und dann machen wir einen Bezirksausflug. Zum Beispiel sind wir zum Königssee gefahren und da haben wir 7 Busse zusammengebracht.

Aber eigentlich ist das die kleinere Aufgabe (Anm.: das Organisatorische). Das, was eigentlich Schwierigkeiten macht … das was viel Zeit kostet, ist das Soziale. .. Ein 80 jähriger z.B., wenn der heute Hilflosenzuschüsse … , die Leute kennen sich ja nicht aus. Es gibt Gemeinden, da machen das die Gemeinden. Aber sehr viele Gemeinden tun in dieser Hinsicht wenig. Jetzt kommen die (Anm.: Pensionisten) zu mir. Ich mach ihnen die Anträge … das ist eigentlich ein Fulltimejob.