Margaretha Hofbauer
Landesverdienstmedaille 2004
für Verdienste um die Personalvertretung und um die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst als Vorstandsmitglied der Landesleitung
Innsbruck, 21. Mai 2005
Fotografie: Andrea Berger
Interview: Josef Sieß
Ausgezeichnet für Verdienste um die Personalvertretung und um die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst als Vorstandsmitglied der Landesleitung
Mein Papa, der war bei der Eisenbahn, war gewerkschaftlich wahnsinnig engagiert, war Zentralbetriebsrat, war Gewerkschafter vom Scheitel bis zur Sohle und ich bin die einzige in der Familie, die sich auch in diese Richtung engagiert hat.
Ich war schon als Kind bei den Roten Falken, in der sozialistischen Bewegung, nur hat mich die Partei nicht so interessiert als wie die Gewerkschaft. Dort hab ich das Gefühl gehabt, da bin ich dran am Menschen. Bei der Partei bist du halt, wenn du abhebst - sollte man abheben - bist du droben, hast du die Basis nimmer.
Ungerechtigkeiten (Anm.: im Berufsalltag) hab ich halt überhaupt nicht mögen.
Für mich war Gewerkschaft frei jeglicher Partei. Als Personalvertreter musst du neutral sein, bezogen auf die Leute die man vertreten muss.“
Wichtig ist, dass man die Werte von jemand anderem so akzeptiert, den Menschen so schätzt wie er ist, ihm hilft.“
Das wär halt schön, wenn die Leut mehr Rücksicht aufeinander nehmen täten, … wenn ein jeder weiß, wo er steht, und wie er den anderen dann mitnimmt und ihm hilft, wenn´s ihm schlechter geht.
